Erster Ansprechpartner von EchangeChœurs ist Movetia

Kontakt:


Online-Formulare und weitere Dokumente:
www.movetia.ch/echangechoeurs-de

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EchangeChœurs

Austauschprogramm für Kinder- und Jugendchöre

Das Austauschprogramm EchangeChœurs bringt Kinder- und Jugendchöre über Sprachgrenzen hinweg zusammen. Gefördert werden Chor-Austauschprojekte innerhalb der Schweiz, in denen Kinder und Jugendliche bis zu einem Alter von 25 Jahren mitwirken. Chöre eignen sich besonders für einen Sprach- und Kulturaustausch, weil im Chorgesang Sprache und Musik als Kunstform vereint werden. Mit einem gemeinsam erarbeiteten Programm und Konzert können die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen nicht nur ihre Sprachkenntnisse anwenden, sondern sie lernen auch einen anderen Chor und dessen musikalisches Profil kennen. Der gemeinsame Ausdruck von musikalischen Emotionen hat eine verbindende Wirkung.
EchangeChœurs wird gemeinsam lanciert von der Sophie und Karl Binding Stiftung, dem Verein Schweizer Kinder- und Jugendchorförderung SKJF und von Movetia, der nationalen Agentur zur Förderung von Austausch und Mobilität. Die Binding Stiftung übernimmt die Finanzierung und stellt die Projektleitung, der Verein SKJF stellt sein Netzwerk in der Kinder- und Jugendchor-Szene zur Verfügung, und Movetia übernimmt als erster Ansprechpartner das „Matching“ der Chöre und die erste Prüfung der Anträge.

Förderkriterien
Unterstützungsberechtigt sind Chöre, die ein Konzert mit einem Chor aus einer anderen Sprachregion der Schweiz durchführen.
Unterstützt werden auch Chorprojekte oder Chöre, in denen Jugendliche aus unterschiedlichen Sprachregionen der Schweiz gemeinsam in einem Chor singen, wo also der Austausch innerhalb eines Gesamt-Chores oder eines Projekt-Chores stattfindet. Dabei muss mindestens ein Viertel der Teilnehmenden aus einer anderen Sprachregion stammen.
Die folgenden Förderkriterien sind in erster Linie zu beachten:

  • Alter der Teilnehmenden: bis 25 Jahre
  • Zeitraum: Nur Austauschprojekte in der Zukunft werden finanziert (keine rückwirkende Finanzierung)
  • Konzert: Mindestens ein gemeinsames Konzert. Möglich sind auch mehrere Aufführungen des gleichen Programms
  • Programm: mindestens ein Stück in einer Landessprache, besser Stücke in zwei Landessprachen

Auf dem Online-Formular für die Förderanträge werden zudem noch weitere Fragen gestellt, die zu beantworten sind.


Ablauf
Die Leiterin oder der Leiter eines Kinder- oder Jugendchors, der an einem Austausch interessiert ist, registriert den Chor auf der Austausch-Plattform von Movetia (siehe unter www.movetia.ch/echangechoeurs-de). Wenn sich ein Chor aus einer anderen Sprachregion ebenfalls eingeschrieben hat, der von der Altersstufe, der Projektidee (d.h. den Vorstellungen des Chorleiters/der Chorleiterin), der Grösse des Chors, etc. passen könnte, schlägt Movetia diesen als Partner-Chor vor.
Wenn sich zwei Chöre gefunden haben, können sie gemeinsam ein Konzert planen, mit Programm des Konzerts und den organisatorischen Schritten, die es braucht, damit das gemeinsame Konzert stattfinden kann. Dann können sie einen Finanzierungsantrag stellen für den Zusatzaufwand, der sich aus dem Austauschprojekt ergibt, insbesondere mit Reisen, Übernachtung (falls keine oder nicht alle Teilnehmenden in einer Gastfamilie logieren können), dem gemeinsamen Konzert (z.B. Konzertraum-Miete, Werbung vor Ort, etc.). Dazu füllen sie ein weiteres Web-Formular von Movetia aus (siehe ebenfalls unter www.movetia.ch/echangechoeurs-de. Zudem ist eine Unterstützung an den Aufwand des organisierenden Chorleitenden für Planung und Vorbereitung möglich.
Movetia prüft diesen Antrag formell, die Sophie und Karl Binding Stiftung prüft ihn in Absprache mit dem Verein SKJF inhaltlich. Die Prüfung eines Antrags dauert maximal zwei Monate. Wenn der Antrag gutgeheissen wird, erhalten der Gastchor wie auch der gastgebende Chor einen finanziellen Beitrag für das Projekt. Zu einem späteren Zeitpunkt ist dann ein Gegenbesuch möglich, wo der Gastchor zum gastgebenden Chor wird und umgekehrt.
Nach Abschluss des Projekts wird ein kurzer Schlussbericht erwartet, der zeigt, wie die erhaltenen Gelder eingesetzt wurden.

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